Logo
Logo

Playback Theater im Psychodrama

Ein*e Protagonist*in erzählt ihr/sein persönliches Erlebnis. Vielleicht findet sie es sehr belastend und möchte damit nicht selbst auf die Bühne. Oder er findet die Begebenheit zu banal für eine „richtige“ Psychodramaszene oder der emotionale Zugang ist noch zu diffus, um das Erlebnis selbst auf der Bühne zu explorieren.

Es gibt viele gute Gründe, Playback Theater Szenen im Psychodrama einzusetzen.

Die Gruppe hört also die Geschichte und erhält zum Schluss eventuell noch einen Hinweis zum Schwerpunkt der Szene. Jetzt genügt ein Stichwort zur Playback Theater-Form, z.B. „Korridor“, „Fluid Sculpure“ oder „Wechsel-Fluid“, und alle Spieler*innen können sich ohne weitere Absprachen daran orientieren und die Szene sich entwickeln lassen. Mit der Sicherheit der Form können die Spieler*innen sich mehr auf ihre Rollen und den Inhalt konzentrieren und die Protagonist*innen erhalten eine deutlich gezeichnete Szene, die sich gut mitnehmen lässt oder mit der sie weiterarbeiten können.

Beim Playback Theater ist die Gruppe zwar einfühlsam, darf aber mehr oder weniger dicht an den Erzählungen bleiben, während die Erzähler*innen die Szene von außen auf sich wirken lassen und wählen, was ihnen von der Szene passt. Eine Playback Theater Szene kann auch als ein kollektives Spiegeln und Doppeln bezeichnet werden. Ich nenne es manchmal „Psychodrama Light“, weil der Zugang zu den Themen sehr spielerisch ist.

 

Leitung: Kai Kloss, Heidrun Glindhaus

Termin: 05.07.-07.07.2019 

Ort: Hamburg-Altona

Kosten: 240,-€

 

Beginn Freitag, 19.00 Uhr - Ende Sonntag, 15.00 Uhr.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Institut für Psychodrama Dr. Ella Mae Shearon