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Träume sind Schäume?

Die Traum-Inszenierung im Psychodrama

Die spielerische Umsetzung der Träume auf der psychodramatischen Bühne hat eine kompensatorische Funktion des Traumes. Die ProtagonistIn liegt am Anfang des Spiels im Bett, in dem der Traum stattgefunden hat und die PsychodramaleiterIn fragt nach den Ereignissen des vergangenen Tages und eventuellen Tagesresten. Die prospektive Funktion findet im Weiterspielen des Traumes, in der möglichen Verwirklichung der Problemlösung auf der Psychodramabühne ihren Ausdruck und wird für den Träumer bzw. die Träumerin, aber auch für alle Mitspielerinnen und Mitspieler ganz unmittelbar erlebbar. Damit erfährt der Protagonist bzw. die Protagonistin seine bzw. ihre, im Wachbewusstsein vielleicht bisher nicht so deutlich wahrgenommene Kompetenz.

Ein im Psychodrama gespielter Traum hat nicht nur eine Wirkung für die TräumerIn, sondern auch für jede TeilnehmerIn der Gruppe und die Gruppe als Ganzes in ihrem Prozess. Für den psychodramatische Gruppenprozess ist die Arbeit mit Träumen darum auf vielen Ebenen von unschätzbarem Wert.

 

Termin: 

Leitung: Sanne Klönne

O​rt: Praxis Zeiseweg 38, in 22765 Hamburg

Kosten: 240,-€

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© Institut für Psychodrama Dr. Ella Mae Shearon