Auf den Spuren Morenos gestern und heute in der ersten Märzwoche 2026 in Wien

Dagmar von Linde-Suden • 10. März 2026
In der ersten Märzwoche fand in Wien eine besondere Bildungsreise statt, die sich den Spuren von Jakob Levy Moreno widmete. Die Gruppe bestand aus zehn Teilnehmerinnen, allesamt Frauen aus dem norddeutschen Raum, darunter Hannover, Hamburg und Stade. Alle sind über das Institut Dr. Ella Mae Shearon miteinander verbunden, sei es durch Ausbildung oder als Kolleginnen. 

Die beiden Institutsleitungen Dagmar von Linde-Suden und Thomas Masselink haben die Woche gemeinsam mit Dr. Ingeborg Wegehaupt-Schneider konzipiert. Leider konnte Ingeborg die Reise aus gesundheitlichen Gründen nicht mit uns antreten. Dennoch war sie mit ihrer Inspiration und ihrer Verbundenheit mit unserer Gruppe auf unseren Wegen durch Wien stets mit dabei.

Die Unterkunft lag im 7. Bezirk im Hotel am Brilliantengrund, einem kleinen, familiengeführten Haus mit zauberhaftem Innenhof. Die Atmosphäre war einladend und inspirierend, das philippinisch-österreichische Essen von bester Qualität – ein ganz spezieller Ort zum Wohlfühlen und Verweilen.

Sonntag 

Anreise und Einstimmung

Bereits am Sonntag, noch vor dem offiziellen Beginn der Bildungswoche, besuchte eine kleine Gruppe den Wiener Zentralfriedhof. Dort legten sie Blumen und Steine an Morenos Grab nieder, um ihn zu ehren und sich auf die bevorstehenden Tage einzustimmen.

Montag   
Kennenlernen, Erkundung und Bekanntschaft mit historischen Persönlichkeiten

Der offizielle Start fand am Montag im lichtdurchfluteten Yogastudio Prana statt, das sich in einem Hinterhof unweit des Hotels befindet. Die Teilnehmerinnen hatten die Gelegenheit, sich miteinander vertraut zu machen und gemeinsam anzukommen. Dagmar und Thomas gaben einen Überblick der gesamten Woche und den Planungen.

Nach der Mittagspause erkundeten die Teilnehmerinnen jeweils zu zweit die Umgebung, wobei sie sich in historische Figuren einfühlten, und diese schauspielerisch verkörperten. Am Abend kam es im Innenhof des Hotels zu einer besonderen Begegnung: Familie Freud, Jakob Levy Moreno, Viktor Frankl, Emil der Kutscher, Bertha von Suttner, Lou Andreas-Salome, Elfriede Jelinek und Falko trafen aufeinander – ein magischer Moment, der allen in Erinnerung bleiben wird.

Dienstag    

Ausflug nach Bad Vöslau

Am Dienstag reiste die Gruppe gemeinsam mit der Wiener Journalistin Ulrike Botzenhart nach Bad Vöslau, wo Moreno als junger Arzt tätig war. Während der Bahnfahrt berichtete die engagierte Reiseleiterin ausführlich und lebendig über Morenos Kindheit und Jugend, so dass nicht nur die Teilnehmerinnen, sondern auch andere Fahrgäste gebannt zuhörten. Auf dem Weg zum Stadtmuseum Bad Vöslau passierte die Gruppe die alten Gebäude der ehemaligen Kammgarnfabrik, wo Moreno ebenfalls als Fabrikarzt angestellt war. Im Stadtmuseum empfing die Leiterin Dr. Silke Ebster die Gruppe, obwohl offiziell geschlossen war, und führte uns durch die bewegte Geschichte des Ortes. Und dann standen wir vor der Glasvitrine, in der Erinnerungen, Fotos und Dokumente zu Jakob Levy Moreno, dem Ehrenbürger Bad Vöslaus, gesammelt sind. Vor der eher nüchternen Vitrine zu stehen und gleichzeitig den Beginn der Entstehung des Psychodramas zu erspüren, war für alle ein demütiger, ergriffener Moment.
BUCHEMPFEHLUNG: DIE VILLEN VON BAD VÖSLAU

Wenn Häuser Geschichten erzählen Der Zauber der Vergangenheit

Der Kurort Bad Vöslau wird oft fälschlich als kleine Schwester von Baden bei Wien bezeichnet. Doch zahlreiche Industrielle, Fabrikanten, Offiziere, Ärzte und Künstlerinnen wie Robert Edler von Schlumberger, Ludwig Mandl, Josef und Ida Jolles, Paul Kestranek, Anton Drasche oder Henriette Lamare erkannten die Schönheit der Gegend, liebten das Thermalbad und ließen sich hier nieder. Ihre großteils noch heute bestehenden Villen faszinieren nicht nur mit ihren prachtvollen Fassaden, sondern machen auch neugierig auf die Geschichten, die sich um ihre Bewohner und Bewohnerinnen ranken. 1938 gerät das Leben vieler Villenbesitzer auf dramatische Weise für immer aus den Fugen …
Die Historikerin Silke Ebster erzählt von bewegenden, tragischen, aber auch amüsanten Schicksalen, die neben den Menschen auch die Geschichte des Ortes für Jahrzehnte geprägt haben.
Frau Dr. Ebster schreibt aktuell an einem Roman, in dem es um eine jüdische Familie und deren Umsiedlung nach Amerika in den Zeiten des Nationalsozialismus geht. Im Frühjahr wird der spannende Roman erscheinen.

Besuch des ehemaligen Wohnhauses von Dr. Jacob Levy Moreno

Angeregt plaudernd spazierte die Gruppe durch die Frühlingssonne zum ehemaligen Wohnhaus von Dr. Moreno im Maital 4, an dem er Soziometrie, Gruppenpsychotherapie und Psychodrama entwickelte. Das Gebäude wird seit den 1980er Jahren als potenzieller Standort für ein Moreno-Museum diskutiert. 

Moreno lebte und arbeitete dort von 1918 bis 1925 als Gemeindearzt. Hier entstanden wesentliche Grundlagen seiner psychologischen Theorien. Eine Gedenktafel am Haus erinnert seit 1969 an sein Wirken. Moreno selbst bezeichnete das Haus als sein „irdenes Haus“ und verband damit freudige Erinnerungen. 

Und wieder ein besonderer Moment: Wir als Gruppe von Psychodramatiker*innen erleben gemeinsam einen Hauch von Geschichte und sind allesamt berührt und gerührt, vor dem bezaubernden, leider zunehmend verfallenden Haus Morenos zu stehen, verbunden miteinander, verbunden mit dem Psychodrama und verbunden mit dem Entwickler dieser Methode.

Gemeinsamer Ausklang beim Heurigen und historische Stadtführung

Nach einem Tag voller bewegender Momente und tiefgehender Eindrücke gönnen wir uns eine wohlverdiente Pause beim Heurigen. In gemütlicher Atmosphäre genießen wir gemeinsam typisch österreichische Spezialitäten und belebende Getränke. Die angeregte Unterhaltung unter den Teilnehmer*innen zeugt von der Verbundenheit und dem Austausch, den dieser Tag ermöglicht hat.

Gestärkt und in bester Stimmung machen wir uns schließlich auf den Heimweg nach Wien. In der abendlichen Innenstadt erwartet uns ein weiteres Highlight: Ulrike führt uns durch die historischen Gassen und versteckten Winkel der Stadt und bereichert unseren Tag mit spannenden Einblicken in die Geschichte Wiens. Mit vielen neuen Eindrücken durch die gemeinsamen Erlebnisse kehren wir schließlich voller Freude und Zufriedenheit müde in unser Hotel zurück. Was für ein Tag!

Mittwoch

Morgendlicher Start im Esterhazy-Park

Unser Tag begann um 10 Uhr morgens im Esterhazy-Park, da wir erst später Zugang zu den gemieteten Räumen des Yogazentrums hatten. Inmitten der Psychodramagruppe und dieser zauberhaften, kuriosen Stadt fanden wir uns früh zusammen, um gemeinsam den Morgen zu erleben.

Wir starteten mit einer Anwärmung im Kreis – unsere Taschen hingen vorsichtshalber im Baum, um sie vor „Hundepisse“ zu schützen. Durch das Spüren, Schwingen und Lockern des eigenen Körpers brachten wir uns in Bewegung und bereiteten uns auf den Tag vor.

Nebenan saß eine Gruppe von Männern auf einer Bank, die zwar prekär wirkten, sich aber entspannt miteinander unterhielten. Die Szenerie wurde zusätzlich von spielenden Kindern und ihren hellen Stimmen belebt. Der Alltag der Großstadt zeigte sich durch Autohupen und das Läuten einer Kirchenglocke – all das fügte sich perfekt in den Wiener Großstadtzauber ein und wir als Gruppe passten wunderbar in dieses lebendige Bild.

Moreno hätte an diesem Morgen sicherlich auch seine Freude gehabt!

Nach dem morgendlichen Start im Esterhazy-Park zogen wir uns in das Yogazentrum zurück, sobald die Räume zugänglich waren. Dort widmeten wir uns intensiv dem psychodramatischen Arbeiten, bei denen die Themen zweier Teilnehmer*innen im Mittelpunkt standen. Im Fokus standen dabei innere Konflikte sowie das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung. Durch gezielte Methoden und Übungen bot sich den Beteiligten die Möglichkeit, persönliche Anliegen gemeinsam zu reflektieren, neue Perspektiven zu gewinnen und sich gegenseitig unterstützend zur Seite zu stehen.

Am Nachmittag wurde das Programm offen gestaltet: Die Teilnehmer*innen nutzten die Gelegenheit, individuell oder in kleinen Gruppen die Stadt zu erkunden. Dabei führten ihre Wege je nach Interesse ins Freudhaus, in Museen, Kaffeehäuser, Parks, zu Ausstellungen oder in verschiedene Buchläden. 

Gemeinsamer Kabarettbesuch im Stadtsaal

Abends besuchen wir gemeinsam im Stadtsaal um die Ecke die Vorstellung des Kabarettisten Alfred Dorfer. In seinem neuen Solostück, dem satirischen Ein-Mann-Theater namens „GLEICH“, schlüpfte Alfred Dorfer elegant in raschem Wechsel in die unterschiedlichsten Figuren. Wir bekamen auf der Bühne neben Großmüttern, Wirten auch Bären, Karpfen oder Sonnenblumen zu sehen. Im deutschen Sprachraum ist der Satiriker mit dem Hang zu gesellschaftspolitischen Themen mit seiner charakteristischen Darstellungsform einzigartig. Vergnüglich und gekonnt spielt er mit seinem Publikum. Nichts und niemand ist vor seinen unerwarteten Gedankengängen sicher. Der Gedankenturner Alfred Dorfer ist legendär für seinen bitterbösen Humor.

Donnerstag

Ein kreativer Schreibtag mit Sabine Spitzer-Prochazka

Wir dürfen einen Schreibtag mit Sabine Spitzer-Prochazka erleben. Die gebürtige Wienerin ist Psychotherapeutin, Schreibcoach, Autorin und Psychodramatikerin. Durch die Verbindung von Sprache und Kreativität in Veränderungsprozessen unterstützt sie Menschen dabei, ihre Ausdruckskraft zu entfalten und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. 
Georg Danzer Jö schau

Sabine Spitzer-Prochazka gestaltete unseren Schreibtag mit einer Vielzahl klug aufeinander abgestimmter Impulse. Mit ihren Anregungen führte sie uns zunächst literarisch zu Franzobel und seiner „Ode an Wien“. Sie schaffte es, die Gruppe auch sinnlich einzubinden: Beim Genuss von Schwedenbomben standen wir vor der süßen Entscheidung – Kokos oder Schoko? Auch die Musik kam nicht zu kurz: Mit Georg Danzers Lied „Jö schau“, das 1975 erschien und Danzer in Österreich berühmt machte, wurden wir musikalisch inspiriert. Das Lied erzählt humorvoll von einem nackten Mann, der das berühmte Café Hawelka in Wien betritt.

All diese Elemente mündeten in das Schreiben kurzer, kreativer Texte, die allesamt einen Bezug zu Wien hatten. Es war beeindruckend, wie viele unterschiedliche Geschichten, Fragmente und Oden in dieser kurzen, intensiven Zeit mit Sabine entstanden sind. Die bunte Vielfalt und Lebendigkeit der Stadt spiegelten sich in den Texten wider und machten diesen Schreibevent für alle Teilnehmenden zu einem besonderen Erlebnis.

Beisammensein im Gasthof Schilling


Nach dem inspirierenden Schreibworkshop trafen wir uns im Gasthof Schilling zu einem geselligen Beisammensein mit befreundeten Wiener Psychodramatiker*innen. Diese Zusammenkunft bot uns Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre die Erlebnisse der Woche Revue passieren zu lassen und uns über psychodramatische Erfahrungen auszutauschen. Besonders gefreut haben wir uns über die Anwesenheit von Angelika Eisterer, Katharina Novy, Sybille Hielscher mit ihrem Ehemann Peter, Kurt Schablinger, Sabine mit ihrem Hund Happy sowie unserem vielseitigen „Tausendsassa“ Ulli Botzenhart. Ihr alle habt unsere Reise bereichert und unterstützt – dafür möchten wir herzlich Danke sagen. Es ist uns eine Freude, unsere österreichisch-deutsche Psychodrama-Freundschaft zu leben und zu pflegen. Ba, ba – bis bald!


Freitag


Abschluss der Reise - Szenische Reflexion im Yogastudio


Am Freitagmorgen kamen wir im Yogastudio zusammen, um die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen der vergangenen Woche gemeinsam szenisch zu sortieren und einzuordnen. Unter den Leitmotiven „Fülle“ und „Entfaltung“ betrachteten wir die unterschiedlichen Eindrücke, die jede*r von uns im Verlauf der Tage gesammelt hatte. Jede Teilnehmerin nimmt ihren persönlichen „Rucksack“ prall gefüllt mit Schätzen und Erinnerungen von dieser Reise mit nach Hause. Tiefe Dankbarkeit und der Wohlklang innerhalb der Gruppe waren dabei deutlich spürbar und prägten den Abschluss unserer gemeinsamen Zeit. 

Interessantes aus der Psychodrama-Welt

von Thomas Masselink 15. Oktober 2025
Bernadette Buthe - Unser Nachruf auf eine inspirierende Psychodramatikerin
von Thomas Masselink 10. Oktober 2025
Am 23.09.2025 hat Dagmar von Linde-Sunden ihre Praxis für Coaching, Supervision und Prävention in "ihrem Kiez", Hamburg Wilhelmsburg am Rothenhäuser Damm 45 eröffnet. Damit hat das Institut für Psychodrama Dr. Ella Mae Shearon wieder einen eigenen Standort in Hamburg. Am Eröffnungstag gab es Sekt und selbst gebackenes Brot für die Gäste. Außerdem konnten sie etwas über die geplante Arbeit der Praxis, über das Institut, seine Geschichte und Dagmars Eintritt ins Institut erfahren. Mit Respekt, was da in Sachen Praxis und Institut vor ihr liegt, vor allem aber mit Mut und viel Freude schaut sie auf die zukünftige Arbeit. In ihrer kleinen Ansprache dankt Dagmar ihrer Familie für die Unterstützung. Der Schule, in deren Räume sie die Praxis in unmittelbarer Nähe zum Schulgebäude eingerichtet hat, gilt ihr Dank ebenso für die Möglichkeit an sich und für die freundliche Aufnahme. In Zukunft wird es Angebote für Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil geben, z.B. psychodramatisches Sandspiel und Kinderpsychodrama für Einzelne und in Kleingruppen. Dagmar bietet darüber hinaus Beratung für Fachkräfte an Schulen, Kitas, Einrichtungen, sowie Coaching für Teams und Leitungskräfte und macht Angebote zu Prävention und Prophylaxe im Bereich Kinder und Jugendliche.
Ella Mae Shearon und Ingeborg Wegehaupt-Schneider
von Dr. Ingeborg Wegehaupt-Schneider 5. September 2025
Ella Mae Shearon wurde in den USA geboren und war sehr mit ihrem Land verbunden. Sie war eine echte Vater Tochter: wollte die Welt erobern, als Frau einen Führungsplatz finden. Sie studierte Psychologie machte ihren Doktor und lernte bei Moreno das Psychodrama kennen und lieben zusammen mit Grete Leutz, Ildiko Mävers, Heika Straub und anderen. Moreno schickte sie nach Deutschland mit dem Auftrag Bewegung, Begegnung, Schönheit, Kreativität und Spontaneität in das noch in 1970igen Jahren eher depressive Land zu bringen. In ihrer ersten Gruppe in Göttingen am sozialpädagogischen Seminar, konnte sie diesem Auftrag schon gerecht werden. Sie war eine Meisterin der Surplus Ebene. Ihre Stärke war Intuition, Phantasie, Angstfreiheit und Empathie. Regelhaftigkeit lag ihr eher fern. Als Vatertochter, Tochter von Moreno und Leitungspersönlichkeit gründete sie ein eigenes Institut und wie konnte es anders sein unter ihrem eigenem Namen, das Ella Mae Shearon Institut. Die Bühne war ihr Element, Vorbilder waren Moreno, die Oper und Shakespeare. Sie war eine schillernde Persönlichkeit; äußerlich und in ihrer psychodramatischen Arbeit. Ihr Lachen war legendär und ansteckend. Sie wurde nicht deutsch, blieb amerikanisch, eine Wanderin zwischen der narzisstischen Welt der USA und der depressiven Deutschlands. Die Verbindung dieser Welten war ihr Leben.
Zwei Menschen auf dem gemeinsamen Weg
von Dagmar von Linde-Suden/Thomas Masselink 24. Juni 2025
Es war eine Zeit lang ruhig an unserem kleinen Institut. Jetzt sind wir auf dem Weg unser Institut neu zu beleben und auszurichten. Wir Das sind Dagmar und Thomas . Wir kennen uns, seit wir 1999 zusammen unsere Psychodrama-Weiterbildung am Institut begonnen haben. Das bleibt Wir sind ein kleines Psychodrama-Institut. Wir sind im DFP, dem Deutschen Fachverband für Psychodrama e.V. , weil ein starker Fachverband wichtig ist. Wir ermuntern alle unsere Absolvent*innen, dem Fachverband beizutreten bzw. diesem treu zu bleiben. Dagmar ist seit diesem Jahr im DFP-Vorstand aktiv. Wir werden weiterhin interessierte Menschen aus- und weiterbilden. Wir bieten weiter die klassischen Weiterbildungen Psychodrama-Praktiker*in und Psychodrama-Leitung/-Therapeut*in an. Das ändert sich Wir sehen uns in der Tradition von Ella Mae Sharon, die international unterwegs war. Wir organisieren zukünftig psychodramatische Reisen. Im März 2026 geht’s unter dem Motto „Moreno gestern und heute“ nach Wien. In Hamburg (Dagmar) und Hannover (Thomas) können Einzelsitzungen gebucht werden. Für gestandene Coaches, Berater*innen und Teamentwickler*innen bieten wir eine Weiterbildung zum/zur Psychodrama Coach/Psychodrama-Teamentwickler*in an. Pädagogisches Psychodrama mit Kindern und Jugendlichen in 3 bis 4 Weiterbildungsmodulen wird einen weiteren Schwerpunkt bilden. Das ändert sich für Lehrende am Institut Wir werden näher zusammenrücken: jährliche Institutstreffen zur Kontaktpflege, regelmäßige Fortbildungen und eine gemeinsame Plattform, auf der u.a. Angebote der Referent*innen präsentiert werden können. Das sind erste sichtbare Ergebnisse unserer Überlegungen. Wir befinden uns in einem lebendigen Prozess mit verschiedensten befreundeten Psychodramatiker*innen, bei dem wir uns intensiv mit der soliden Weiterentwicklung unseres Instituts befassen. Gerne informieren wir euch an dieser Stelle weiter über den Fortgang dieses spannenden Wegs und freuen uns über Rückmeldungen dazu.  Foto: Manfred Antranias Zimmer auf pixabay
Skizze der Beacon-Bühne
von Thomas Masselink 7. Mai 2025
Der Artikel stellt in Kurzform die Methode Psychodrama vor ihre Wirkweise, Geschichte und die fünf wesentlichen Instrumente.
Figuren blicken über den Tellerrand
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Katharina von Renteln und Dagmar von Linde-Suden beim Psychodrama Symposion in Österreich. Es geht u.a. um Sandspiel, Hedonismus und einen Changemaker*innen-Workshop.